Gaming
Dual-Monitor-Arm im Vergleich
Aktuelle Dual-Monitor-Arm-Empfehlungen, kompakte Kaufberatung und worauf du wirklich achten solltest. Stand: Mai 2026.
Top-Empfehlungen
Die besten Dual-Monitor-Arm im Überblick
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Warum ein Dual-Monitor-Arm den Unterschied macht
Zwei Bildschirme nebeneinander auf einem Schreibtisch zu betreiben klingt einfach, scheitert in der Praxis aber oft an den mitgelieferten Standfüßen. Jeder Fuß frisst Tiefe, lässt sich kaum in der Höhe verstellen und zwingt die Monitore in eine starre, meist zu niedrige Position. Ein Dual-Monitor-Arm ersetzt beide Standfüße durch ein gemeinsames Tragsystem, das die Bildschirme über der Tischplatte schweben lässt. Dadurch entsteht nicht nur freie Ablagefläche unter den Monitoren, sondern auch die Möglichkeit, beide Displays exakt auf Augenhöhe zu bringen.
Der ergonomische Hintergrund ist entscheidend: Sitzt die obere Bildschirmkante auf Augenhöhe, bleibt der Nacken in neutraler Haltung. Mit den Originalfüßen blickt man dagegen häufig nach unten, was über Stunden zu Verspannungen führt. Ein Arm löst dieses Problem über eine Höhenverstellung, die je nach Modell mehrere Zentimeter Spielraum bietet – bei einem der hier betrachteten HUANUO-Modelle etwa bis zu 40 cm über der Tischoberfläche. Hinzu kommen Schwenk-, Neige- und Pivot-Funktionen, mit denen sich jeder Monitor einzeln auf die Sitzposition ausrichten lässt.
Der zweite große Vorteil ist die Platzersparnis. Wer zwei 27-Zoll-Displays auf klassischen Füßen betreibt, verliert die komplette hintere Schreibtischhälfte. Ein Arm wird per Klemme an der Tischkante oder durch eine Kabeldurchführung fixiert und verlagert das gesamte Gewicht auf einen einzigen Befestigungspunkt. Darunter passen Tastatur, Notizen oder das Notebook im Laptopständer. Wichtig ist dabei, dass Monitorgewicht und Bildschirmgröße zur Tragfähigkeit des Arms passen – genau hier trennen sich die Modelle, wie der Vergleich weiter unten zeigt.
Worauf es beim Kauf wirklich ankommt
Ein Dual-Monitor-Arm muss zu den vorhandenen Bildschirmen, zum Schreibtisch und zur gewünschten Beweglichkeit passen. Diese Kriterien sind beim Vergleich am wichtigsten:
- VESA-Standard: Nahezu alle Arme setzen auf VESA 75x75 mm und 100x100 mm. Vor dem Kauf den Lochabstand auf der Monitorrückseite messen – passt er nicht, hilft die schönste Halterung nichts.
- Maximale Bildschirmgröße: Die Modelle decken unterschiedliche Bereiche ab, von 13–27 Zoll bis 13–32 Zoll. Ein 32-Zoll-Monitor braucht zwingend einen Arm, der für diese Diagonale freigegeben ist.
- Traglast pro Arm: Entscheidend ist nicht das Gesamtgewicht, sondern die Belastbarkeit pro Arm. Die Spanne reicht hier von 9 kg bis 10 kg pro Seite. Schwere Curved-Displays sollten klar unter dem Limit bleiben.
- Verstellmechanik: Eine Gasdruckfeder erlaubt stufenloses Höhenverstellen mit einer Hand und hält die Position geräuschlos. Mechanische Federn sind oft starrer und müssen nach jeder Laständerung nachjustiert werden.
- Montageart: Die Tischklemme (C-Clamp) ist schnell montiert und braucht eine zugängliche Tischkante; die Durchführung (Tülle) nutzt ein vorhandenes oder gebohrtes Loch und sitzt besonders aufgeräumt. Auf die zulässige Tischdicke achten – sie unterscheidet sich je nach Methode deutlich.
- Bewegungsfreiheit: Neigen kompensiert Reflexionen, Schwenken richtet die Displays zueinander aus, und Pivot (360°-Drehung) erlaubt das Hochkant-Format etwa fürs Programmieren oder lange Dokumente.
- Kabelmanagement: Integrierte Kanäle führen Strom- und Signalkabel verdeckt am Arm entlang und verhindern Kabelsalat hinter dem Schreibtisch.
Die Empfehlungen im Vergleich
Im Vergleich stehen vier Arme von BONTEC und HUANUO, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen – von der Gasdruckfeder bis zum besonders tragfähigen Aluminiummodell.
Der BONTEC Gasfederarm (VESA 75/100) ist auf Bildschirme von 13 bis 32 Zoll mit 3 bis 9 kg pro Arm ausgelegt. Jeder Arm arbeitet mit einer integrierten Gasfeder, die laut Hersteller über 30.000 Zyklen getestet wurde und das stufenlose Höhenverstellen mit einer Hand ermöglicht. Der U-förmige Gelenkkopf erlaubt eine Neigung von ±90°, eine Schwenkung von ±90° und eine 360°-Drehung, sodass auch das Hochformat möglich ist. Montiert wird wahlweise per C-Klemme (Tischdicke 10–90 mm) oder per Tülle (10–50 mm); ein verdecktes Kabelmanagement gehört dazu.
Die BONTEC Stahl-Doppelarm-Halterung richtet sich an 13- bis 27-Zoll-Setups und trägt bis zu 10 kg pro Arm. Der Stahlaufbau bietet eine maximale Armverlängerung von 430 mm, ist höhenverstellbar und bewegt sich mit +90°/-90°-Neigung, 180°-Schwenkung und 360°-Drehung. Auch hier stehen zwei Montagewege bereit: die C-Klemme für 10–100 mm Tischdicke und die Durchführung für Tischplatten von 10–70 mm mit einem Lochdurchmesser von 10–85 mm.
Das HUANUO Gaming-Modell (VESA 75 & 100) deckt 13 bis 32 Zoll bei bis zu 9 kg ab und nennt explizit gemischte Diagonalen wie 19, 22, 24 und 32 Zoll als kombinierbar. Statt mechanischer Federn kommt eine geräuschlose, gedämpfte Mechanik zum Einsatz; die Neigung reicht von -50° bis +85°, ergänzt um 180°-Schwenkung und 360°-Rotation. Höhe (bis 40 cm) und Tiefe (bis 44 cm) sind getrennt einstellbar, dazu gibt es zwei Montageoptionen und ein integriertes Kabelmanagement.
Der HUANUO Aluminium-Arm bis 32 Zoll ist das tragstärkste Modell der Auswahl mit bis zu 10 kg pro Arm und eignet sich für 17- bis 32-Zoll-Displays, flach wie curved. Die Aluminiumlegierung soll auch große Monitore ohne Durchhängen halten. Beweglich zeigt sich der Arm mit ±90°-Drehung, einer Neigung von 360° bis -35° und ±90°-Schwenkung; Monitore lassen sich bis 391,2 mm nach vorne ziehen und bis 444,5 mm anheben. Die Montage erfolgt über VESA-Platten zum Einhängen, die das Ausrichten erleichtern.
Häufige Fragen zu Dual-Monitor-Armen
Welche VESA-Größe brauche ich für meine Monitore?
Alle vier vorgestellten Arme unterstützen VESA 75x75 mm und 100x100 mm, was den Großteil der gängigen Monitore abdeckt. Messen Sie vor dem Kauf den Abstand der vier Gewindelöcher auf der Rückseite Ihres Bildschirms. Stimmt er mit einem dieser beiden Maße überein, passt die Halterung.
Lieber Tischklemme oder Durchführung montieren?
Die C-Klemme ist schneller montiert und benötigt eine frei zugängliche Tischkante; die zulässige Tischdicke liegt je nach Modell zwischen 10 und 100 mm. Die Tülle/Durchführung nutzt ein vorhandenes Kabelloch und wirkt aufgeräumter, verlangt aber meist eine geringere Tischdicke (etwa 10–70 mm) und einen passenden Lochdurchmesser.
Was unterscheidet eine Gasdruckfeder von einer mechanischen Feder?
Eine Gasdruckfeder, wie sie der BONTEC-Gasfederarm nutzt, hält die eingestellte Höhe stufenlos und geräuschlos und lässt sich mit einer Hand verstellen. Mechanische Lösungen sind tendenziell günstiger, müssen aber bei Gewichtsänderungen häufiger nachjustiert werden. HUANUO setzt beim Gaming-Modell auf eine gedämpfte Mechanik, die ebenfalls eine ruhige Verstellung bieten soll.
Kann ich zwei unterschiedlich große Monitore kombinieren?
Ja. Da jeder Arm einzeln in Höhe, Neigung und Schwenkung verstellbar ist, lassen sich auch verschiedene Diagonalen ausrichten – HUANUO nennt beim Gaming-Modell ausdrücklich Kombinationen von 19 bis 32 Zoll. Achten Sie nur darauf, dass beide Monitore innerhalb der freigegebenen Größen- und Gewichtsgrenzen pro Arm bleiben.
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