Küche
Allesschneider im Vergleich
Aktuelle Allesschneider-Empfehlungen, kompakte Kaufberatung und worauf du wirklich achten solltest. Stand: Juni 2026.
Top-Empfehlungen
Die besten Allesschneider im Überblick
Ritter
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Allesschneider: Schluss mit ungleichen Scheiben
Ein Allesschneider nimmt Ihnen in der Küche die Arbeit ab, die mit dem Messer schnell mühsam wird: gleichmäßig dünne Scheiben von Brot, Wurst, Käse, Obst oder Gemüse. Statt krümeliger Endstücke und ungleich dicker Stücke liefert eine elektrische Schneidemaschine reproduzierbare Ergebnisse – und das bei knuspriger Kruste genauso wie bei weichem Aufschnitt. Der entscheidende Vorteil gegenüber dem Handmesser liegt in der stufenlos einstellbaren Schnittstärke: Je nach Gerät reicht die Spanne von hauchdünn (0 mm) bis hin zu dicken Brotscheiben von rund 17 bis 20 mm.
Geräte unterscheiden sich vor allem in drei Punkten: dem Messer (Wellenschliff für Brot mit harter Kruste, glattes Messer für sauberen Aufschnitt und Schinken), dem Antrieb (Motoren von rund 80 bis 200 Watt) und der Bauform. Klappbare Modelle lassen sich platzsparend verstauen, während kompakte Metallmaschinen dauerhaft auf der Arbeitsplatte stehen bleiben und über Generationen halten sollen. Wer regelmäßig größere Mengen schneidet, profitiert von einem stabilen Schlitten mit langem Schneideweg und einem Restehalter, der auch kleine Stücke sicher führt. Dieser Ratgeber erklärt, worauf es beim Kauf ankommt, und ordnet vier konkrete Modelle anhand ihrer tatsächlichen Ausstattung ein.
Die wichtigsten Kaufkriterien
Bevor Sie sich für ein Gerät entscheiden, lohnt ein Blick auf die folgenden Kriterien. Sie bestimmen, ob die Maschine zu Ihrem Schneidgut und Ihrer Küche passt:
- Schnittstärke: Eine stufenlos einstellbare Schnittstärke ist Pflicht. Achten Sie auf die Spanne – Modelle reichen von 0–15 mm über 0–17 mm bis 0–20 mm. Wer dicke Bauernbrot-Scheiben mag, braucht den oberen Bereich; für hauchdünnen Schinken zählt der Start bei 0 mm.
- Messertyp: Ein Wellenschliffmesser arbeitet sich durch harte Brotkrusten, ein glattes Messer (auch Schinken- oder Aufschnittmesser genannt) liefert glatte Schnittflächen bei Wurst, Schinken und Käse. Geräte wie das von Ritter oder Cecotec bringen beide Klingen mit.
- Messerdurchmesser und Material: Klingen aus rostfreiem Edelstahl mit Ø 170 mm sind verbreitet und decken auch breiteres Schneidgut ab. Edelstahl ist langlebig und gut zu reinigen, sofern die Teile abnehmbar sind.
- Motorleistung: Die Wattzahl gibt einen Anhalt zur Kraft. Energiesparmotoren mit rund 80 W reichen für Aufschnitt und weiches Brot; 170 bis 200 W meistern auch harte Krusten und größere Mengen souveräner.
- Schlitten und Restehalter: Ein abnehmbarer Schneidgutschlitten mit langem Schneideweg führt das Lebensmittel sauber an die Klinge. Ein Restehalter schiebt kleine Endstücke sicher nach und schützt die Finger.
- Bauform: Klappbare Modelle lassen sich auf wenige Zentimeter Breite zusammenlegen und im Schrank verstauen. Feststehende Metallmaschinen sind robuster und stehen dauerhaft bereit.
- Sicherheit: Sinnvoll sind ein Sicherheits- bzw. Momentschalter, eine Zwei-Finger- oder Doppelschalter-Bedienung, rutschfeste Standfüße und eine Kindersicherung. Diese Merkmale verhindern unbeabsichtigtes Anlaufen der Klinge.
- Reinigung: Abnehmbare Teile wie Schlitten, Messerabdeckplatte und Auffangschale erleichtern die Reinigung deutlich. Prüfen Sie, ob sich die Klinge zum Säubern entnehmen lässt.
- Material des Gehäuses: Vollmetall-Gehäuse wirken hochwertig und stabil, Kunststoffvarianten sind leichter und oft günstiger. Bei Kunststoff lohnt der Hinweis auf BPA-Freiheit beim Kontakt mit Lebensmitteln.
Die Empfehlungen im Vergleich
Die folgenden vier Allesschneider decken unterschiedliche Bedürfnisse ab – von der klappbaren Kompaktlösung bis zur Metallmaschine "Made in Germany". Alle Angaben beruhen auf den Herstellerinformationen zur Ausstattung.
Ritter E 16 Duo Plus – Die in Gröbenzell bei München gefertigte Metallmaschine ist schräg gestellt und kommt mit zwei Klingen: einem Wellenschliffmesser und einem glatten Aufschnittmesser. Damit schneiden Sie Brot, Gemüse oder Aufschnitt stufenlos von hauchdünn bis ca. 20 mm. Zur Ausstattung gehören eine Schneidgut-Auffangschale, ein abnehmbarer Schneidgutschlitten mit ca. 18 cm Schneideweg, ein Restehalter sowie ein Sicherheits-Moment- und Dauerschalter. Der Hersteller verweist auf den ECO-Motor und eine Firmentradition seit 1905 – ein Modell für alle, die eine langlebige, hierzulande gefertigte Maschine bevorzugen.
GRAEF G52 – Ebenfalls "Made in Germany", gefertigt in Arnsberg. Die als ultrakompakt beschriebene Metallmaschine bringt ein Edelstahl-Wellenschliffmesser (Ø 170 mm) und ein glattes Schinkenmesser (Ø 170 mm) mit; die Schnittstärke ist stufenlos von 0–20 mm einstellbar. Der Energiesparmotor liefert eine Spitzenschneidleistung von 170 Watt und soll laut Hersteller auch harte Krusten bewältigen. Eine abnehmbare Messerabdeckplatte und ein beidseitig geführter, leichtgängiger Schlitten erleichtern die Handhabung – vom großen Bauernbrot bis zum Gemüse-Carpaccio. Eine Kindersicherung ist integriert.
Cecotec ProBlades Easy Clean 200 – Dieses Modell setzt auf einen 200-W-Motor und zwei austauschbare Edelstahlklingen: eine glatte 19-cm-Solingen-Klinge und eine gezahnte Klinge für verschiedene Schnittarten bei Wurst, Brot, Fleisch oder Käse. Die Scheibendicke lässt sich über einen großen Einstellknopf von 1–15 mm regulieren. Für Sicherheit sorgen eine Doppelzündung und eine Verriegelung gegen versehentliches Einschalten; ein Food-Pusher führt das Schneidgut, abnehmbare Teile vereinfachen die Reinigung.
EUREL RS42 – Die klappbare Variante für kleine Küchen. Ein EcoDrive-Gleichstrommotor mit 80 W treibt eine Edelstahlklinge mit Ø 170 mm an; die Schnittstärke ist von 0–17 mm regulierbar. Geschnitten werden Brot, Käse, Wurst, Obst oder Gemüse. Nach Gebrauch lässt sich das Gerät auf nur 9,2 cm Breite zusammenklappen und platzsparend verstauen. Beim Verletzungsschutz nennt der Hersteller rutschfeste Standfüße, einen Sicherheitsschalter, eine Zwei-Finger-Bedienung sowie eine Tisch-Verriegelung. Das Gehäuse ist als BPA-frei ausgewiesen.
Haeufige Fragen zu Allesschneidern
Wellenschliffmesser oder glattes Messer – was brauche ich?
Das hängt vom Schneidgut ab. Ein Wellenschliffmesser durchtrennt harte Brotkrusten sauber, ohne zu quetschen. Ein glattes Messer (Schinken- oder Aufschnittmesser) liefert glatte Schnittflächen bei Wurst, Schinken und Käse. Wer beides regelmäßig schneidet, fährt mit einem Gerät am besten, das beide Klingen mitbringt oder austauschbare Messer bietet.
Wie reinige ich einen Allesschneider richtig?
Trennen Sie das Gerät vor jeder Reinigung vom Strom. Abnehmbare Teile wie Schlitten, Auffangschale und – sofern vorhanden – die Messerabdeckplatte lassen sich separat säubern. Wischen Sie das Gehäuse feucht ab und tauchen Sie es nie in Wasser. Edelstahlklingen sollten Sie vorsichtig und erst nach dem Abschalten reinigen.
Lohnt sich ein klappbarer Allesschneider?
Für kleine Küchen oder seltene Nutzung ja. Klappbare Modelle wie der EUREL RS42 lassen sich auf wenige Zentimeter Breite zusammenlegen und im Schrank verstauen. Wer täglich größere Mengen schneidet, greift eher zu einer feststehenden Metallmaschine, die dauerhaft einsatzbereit ist.
Wie viel Watt sollte der Motor haben?
Die Wattzahl ist ein Anhaltspunkt für die Schneidkraft. Energiesparmotoren um 80 W reichen für Aufschnitt und weiches Brot. Für harte Krusten und häufigen Gebrauch sind Motoren mit 170 bis 200 Watt souveräner. Entscheidend ist aber das Zusammenspiel aus Motor und Messertyp.
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